5. Schnupperkurs Imkerei - Honig verkosten

Bienen sammeln nicht nur Nektar, um daraus Honig herzustellen, sondern sie suchen auch Blütenstaub, Wasser und Harze.

Wir tauchen ein in die Welt eines Bienenvolkes.

Referent: Roland Rosenbauer

Termine

 

Samstag, 29. April 2017 14.00 Uhr
Samstag, 09. September 2017 14.00 Uhr

Buchung Erlebnisführungen

2 Std. Führung - im Anschluss kulinarischer Teil

Honig-Verköstigung im „Café Parktreff“

Gruppengröße: min. 10 Personen - max. 20 Personen

Preis pro Person: 17,50 €
inkl. Eintritt, Führung, Honigverkostung

Eine Bienenwabe

Die Honigbiene

In Deutschland leben 561 Wildbienenarten. Über 50 % davon stehen derzeit auf der roten Liste. 39 Arten davon sind nicht mehr auffindbar bzw. ausgerottet. Die meisten Arten leben als Solitärbienen. Nur wenige Arten bilden einen Staat von 50 bis 600 Bienen. Die Ausnahme ist die Honigbiene, welche zu einem Volk von bis zu 40.000 Bienen im Sommer heranwächst.

Bei der Honigbiene kennen wir die 3 Arten:

  • Königin
  • Arbeiterin
  • Drohne

Jede dieser Arten hat im Bienenvolk eine oder mehrere Aufgaben zu erledigen. Während die Königin als Stammmutter für das Volk verantwortlich ist, haben die Arbeiterinnen die Aufgabe, das Volk am Leben zu erhalten. Die Drohnen sind für die Nachkommenschaft verantwortlich.

Bienen sammeln nicht nur Nektar, um daraus Honig herzustellen, sondern sie suchen auch Blütenstaub, Wasser und Harze von den Blüten oder den Bäumen. Alles ist wichtig für das Volk.

Nicht zu vergessen ist die Bestäubungsleistung der Bienen, die dabei gewährleistet wird. Diese Bestäubungsleistung und deren Wert ist für unsere Nahrungskette sehr wichtig.

Natürlich gibt es auch Bienenkrankheiten, von denen wir täglich hören oder lesen. Das Bienensterben hat bekanntlich mehrere Ursachen. Ist es die Umwelt oder sind es die Pestizide, die das Sterben verursachen? Es gibt auch eine Milbe, ein Parasit, der die Bienen stark dezimiert.

Interessant dürfte sein, dass die Stadtimkerei gegenüber der Landimkerei ihre Vorteile hat. Die Ursache dürfte darin liegen, dass die Agrarindustrie den Bienen weniger Nutzflächen zum Sammeln von Nektar gibt, als alle Alleen und Grünflächen in der Stadt.

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